Klara-Aylin Wenten

Klara-Aylin Wenten ist Doktorandin am Munich Center for Technology in Society der TU München. Sie forscht zu neuen Arbeitsmodellen in der Organisation industrieller Innovationsarbeit und Fragen der Mitbestimmung. Ihr Studium in der Wissenschafts- und Technikgeschichte sowie Science and Technology Studies absolvierte sie an der TU Berlin, der Université de Montréal und am University College London. Von November 2015 bis März 2018 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Wissenschaftssoziologie der TU München. Seit Mai 2018 ist sie Promotionsstipendiatin der Hans-Böckler-Stiftung.

Alev Coban

Alev Coban ist Doktorandin am Institut für Humangeographie der Goethe-Universität Frankfurt. Sie forscht zu Arbeitsbedingungen in Makerspaces in Kenia und interessiert sich dabei vor allem für das Spannungsfeld zwischen internationalen Investitionen, technologischem Fortschrittsglauben und der tatsächlichen digitalen Arbeit in Nairobi. Sie studierte ‚Geographische Entwicklungsforschung Afrikas‘ und ‚Recht in Afrika‘ an der Universität Bayreuth und ‚Geographien der Globalisierung‘ an der Goethe-Universität Frankfurt. Ab 2015 war sie Stipendiatin der Hans-Böckler-Stiftung und ist nun seit Juni 2018 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Humangeographie in Frankfurt.

 

Yannick Kalff

Yannick Kalff lehrt und forscht zu arbeits-, organisations- und wirtschaftssoziologischen Themen. Hierzu zählen insbesondere Fragen zu Macht, Herrschaft und Hierarchie in modernen Unternehmen und Organisationen sowie Mitbestimmung und Demokratisierungstendenzen und Potenziale. Digitalisierungsprozesse fließen in diese Betrachtung als das Ergebnis von Aushandlungsprozessen ebenso ein, wie als technologische Ausgangspunkte für Strukturierungs- und Rationalisierungsprozesse von Erwerbsarbeit. Darüber hinaus untersucht er die Wirkung von Digitalisierungsvorhaben auf Arbeits- und Unternehmensorganisation. Wirtschaftssoziologisch betrachtet er diese Tendenzen als Ausdruck neuer Produktionsweisen und neuer Formen wirtschaftlicher Werterzeugung. Alternative Formen des Wirtschaftens und Organisierens bilden eine Kontrastfolie zu aktuellen Entwicklungen, die Yannick Kalff auch historisch verortet.

 

Valentin Niebler

Valentin Niebler ist Student der Sozialwissenschaften an der Humboldt Universität Berlin. Er hat zuvor in Würzburg, Beirut und New York studiert. Seit 2016 forscht er zu Arbeitskonflikten im digitalen Raum, unter anderem durch die Organisation der Konferenz „Neue Arbeit, neue Widerstände?“ mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Berlin.

 

Sebastian Sevignani


Sebastian Sevignani lehrt und forscht als Kommunikationswissenschaftler und Soziologe an der Universität Jena. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Analysen und Theorien des digitalen Kapitalismus, kritische Medientheorie und Kommunikationssoziologie, der Strukturwandel der Öffentlichkeit, Überwachung und Privatheit und eine kritische Theorie menschlicher Bedürfnisse. Er ist u.a. Autor des Buches „Privacy and Capitalism in the Age of Social Media“ und Mitbegründer des Netzwerks Kritische Kommunikationswissenschaft.

 

Nele Wulf

Nele Wulf ist Doktorandin am Institut für Soziologie der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und forscht zum Entscheiden unter Nichtwissensbedingungen am Beispiel der komplexen Problemlage nuklearer Entsorgung. Weitere Forschungsschwerpunkte sind Technikdiskurse und digitale Zukünfte. Ihr Studium der Soziologie und Sinologie absolvierte sie an der Uni Freiburg, wo sie regelmäßig als Lehrbeauftragte tätig ist. Von 2014 bis 2018 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) des Karlsruher Instituts für Technologie und Mitglied des Forschungsbereichs „Wissensgesellschaft und Wissenspolitik“ des ITAS.

 

Philipp Frey

Philipp Frey ist Doktorand am Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) des Karlsruher Instituts für Technologie. In seiner Forschung befasst er sich mit der Zukunft der Arbeitsgesellschaft und Utopien der Automatisierung. Er studierte Neuere und Neueste Geschichte und Philosophie an der Universität Tübingen und der Arctic University of Norway. Von April 2016 bis März 2017 war er Lehrbeauftragter am Institut für Soziologie der Universität Tübingen. Seit März 2017 ist er Promotionsstipendiat der Rosa-Luxemburg-Stiftung und Mitglied des Forschungsbereichs „Wissensgesellschaft und Wissenspolitik“ des ITAS.

Tobias Drewlani

Tobias Drewlani ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Munich Center for Technology in Society (MCTS) der Technischen Universität München. Er forscht zum Verhältnis von Organisation, Technik und Zukunft der Arbeit. Nach seinem Studium in Soziologie technikwissenschaftlicher Richtung an der Technischen Universität Berlin, forscht und lehrt Tobias seit 2015 im Feld der Science and Technology Studies am MCTS.

 

Phillip Lücking

Phillip Lücking ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Wissenschaftlichen Zentrum für Informationstechnik-Gestaltung (ITeG) der Universität Kassel und Teil des GeDIS (Gender/Diversity in Informatiksystemen), einer interdisziplinären Arbeitsgruppe an der Schnittstelle zwischen Gender Studies, Soziologie und Informatik. Er studierte “kognitive Informatik” und “Intelligente Systeme” an der Universität Bielefeld und war als wissenschaftlicher Mitarbeiter am CITEC (Center for Cognitive Interaction Technology) in Bielefeld beschäftigt. Er forscht zu der Reproduktion sozialer Ungleichheiten durch algorithmische Systeme sowie alternativer Modellierungsansätze und Rahmenbedingungen für gesellschaftlich wünschenswerte Algorithmen.

 

Luca Nitschke

Luca Nitschke ist Doktorand an der TU München im Munich Center for Technology in Society und Teil des mobil.LAB Promotionskolleg der Hans-Böckler-Stiftung am Lehrstuhl für Siedlungsstruktur und Verkehrsplanung. Seit Ende 2016 ist er Hans-Böckler-Stipendiat und schreibt seine Dissertation zu nicht-kommerziellen Teilpraktiken in der Mobilität und forscht zum Schnittpunkt von Mobilität und Gesellschaft. Sein Studium in Umweltwissenschaften und Umweltstudien hat er in Bielefeld, Barcelona, Aveiro, Aalborg und New York absolviert. Zwischenzeitlich war Luca auch am Wuppertal Institut und bei der Prognos AG.

Franziska Sörgel

Franziska Sörgel ist Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Wissenschaftssoziologie der TU München und Doktorandin am Institut für Sozialwissenschaften der Humboldt Universität zu Berlin. Sie studierte Vergleichende Kulturwissenschaft und Politikwissenschaft in Regensburg,  danach Soziologie und Europäische Ethnologie (mit Schwerpunkt auf Science and Technology Studies) in London und Berlin. In ihrer Promotionsarbeit beschäftigt sie sich mit den Entwicklungsprozessen technologischer Prototypen und ihrer emotionalen Konstruktion und Bewertung.

 

Orhan Kemal Yüksel

Orhan Kemal Yüksel studiert Soziologie und Informatik an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Von 2018 bis 2019 war er als studentische Hilfskraft an der Universität Basel tätig und dort am Projekt „Die solutionistische Ethik und der Geist des digitalen Kapitalismus“ beteiligt. Zuvor arbeitete er in den Jahren 2017 und 2018 am Munich Center for Technology in Society der Technischen Universität München als studentische Hilfskraft, Softwareentwickler und Datenanalytiker.

Simon Schaupp

Simon Schaupp ist Soziologe. Er forscht zur Digitalisierung der Arbeitswelt und sozialer Selbstorganisation. Nach seinem Studium der Soziologie, Politikwissenschaften, Ökonomie und Rechtswissenschaften in Bielefeld und Wien war er zunächst wissenschaftlicher Mitarbeiter am Munich Center for Technology in Society der Technischen Universität München. Seit März 2018 ist er Assistent am Lehrstuhl für Sozialstrukturanalyse an der Universität Basel.

Georg Jochum

Georg Jochum ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Wissenschaftssoziologie der TU München. Er studierte Soziologie, Philosophie und Psychologie an der LMU München. Seine Forschungsschwerpunkte sind Nachhaltigkeitstransformation, digital-kybernetische Transformation sowie Kolonialität. Er ist Mitglied der Arbeitsgruppe „Nachhaltige Arbeit – Die sozial-ökologische Transformation der Arbeitsgesellschaft“ im DKN Future Earth. 2017 erschien sein Buch „Plus Ultra oder die Erfindung der Moderne. Zur neuzeitlichen Entgrenzung der okzidentalen Welt“. 

Maximilian Minter

Maximilian Minter studiert im Master Europäische Kultur- und Ideengeschichte am KIT. Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen Wissenschaftstheorie, Kulturwissenschaften und politische Philosophie. Dialektik im Sinne Hegels und Adornos sowie neuere spekulative Philosophie bilden die Grundlage für seine wissenschaftliche Arbeit.

Romy Rasper

Romy studierte Soziologie an der Universität Tübingen und schrieb seine Bachelorarbeit über den transhumanistischen Technik-Begriff im Grenzziehungsprozess des „Biologischen“ und „Technischen“. Im Augenblick absolviert er den Master Science and Technology Studies am MCTS. Der Arbeitsschwerpunkt liegt auf der Verschmelzung von Körper und Technik mit ihren umliegenden Narrativen und Visionen wie Transhumanismus, Verbesserung und Erweiterung als auch mögliche Alternativen. Eine Gewichtung liegt hier auf dem Verweben queerfeministischer Ansätze mit denen des Neuen Materialismus. So sollen strukturelle und institutionelle Diskriminierungen in ihren intersektionalen Dimensionen in den gegenwärtigen Prozessen der Zukunftserschaffung erfasst und damit veränderbar werden, wie Dis_Ableismus, Sexismus, Rassismus, Trans-, Queer- und Interfeindlichkeit, Klassismus und andere Formen gruppenbezogener Feindlichkeit. Romy ist behindert, trans nichtbinär und weiß. Pronomen: er/sein.

 

Helene Thaa

Helene Thaa ist Soziologin und interessiert sich unter anderem für technologische Zukunftsvorstellungen, Technikdiskurse und digitale Arbeit. Sie hat Soziologie in Freiburg und Rom studiert und an der University of Michigan, Ann Arbor geforscht. Seit 2019 ist sie wissenschaftliche Assistentin am Projekt „Digitale Entfremdung und Aneignung von Arbeit: Entfremdungserfahrungen in heterogenen digitalen Arbeitsformen“ an der Universität Basel.

Wiss. Beirat


Christian Fuchs

Christian Fuchs ist Professor für Medien- und Kommunikationswissenschaft an der University of Westminster in London. Seine Forschungsbereiche sind kritische Theorie, kritische politische Ökonomie der Kommunikation sowie digitale Medien & Gesellschaft. Er ist Herausgeber der Zeitschrift
tripleC: Communication, Capitalism & Critique.

Oliver Nachtwey

Oliver Nachtwey ist Professor für Sozialstrukturanalyse an der
Universität Basel. Seine Forschungsschwerpunkte sind digitale Ökonomie, der Wandel der Arbeitswelt sowie Autoritarismus. Er wurde 2008 mit einer Arbeit zur politischen Semantik sozialer Gerechtigkeit promoviert und 2016 mit seinem Buch über die „Abstiegsgesellschaft“ habilitiert.

Frigga Haug

Frigga Haug war bis 2001 Professorin für Soziologie an der Hamburger Universität für Wirtschaft und Politik. Sie erhielt Gastprofessuren in Kopenhagen, Innsbruck, Klagenfurt, Sydney, Toronto, Durham (USA) und ist Vorsitzende des InkriT, sowie Herausgeberin des Historisch-Kritischen Wörterbuch des Feminismus. Mit ihrem Buch „Die Vier-In-Einem-Perspektive“ liefert sie einen umfassenden Kompass zur emanzipatorischen Veränderung gesellschaftlicher Zeitregime. Weitere Informationen: http://www.friggahaug.inkrit.de/

Nick Srnicek

Nick Srnicek ist Dozent für Digitale Ökonomie am Institut für Digital Humanities des King’s College London. Seine aktuelle Forschung befasst sich mit Post-Work-Politiken, die auf die Überwindung der (Lohn-)Arbeit abzielen, Theorien der sozialen Reproduktion und wie diese verschiedenen Stränge zusammengeführt werden können. Mit Dr. Alex Williams hat er in Inventing the Future (dt. Die Zukunft erfinden, Edition Tiamat) über Arbeitsmarkttransformationen geschrieben.

Phoebe V. Moore

Phoebe V. Moore ist Associate Professorin für politische Ökonomie und Technologie an der School of Business der University of Leicester. Sie hat zwei Research Fellowships am WZB und am Weizenbaum-Institut in Berlin (2018-2019) absolviert. Moores Forschung untersucht die Auswirkungen von Technologie auf Arbeit aus einer kritischen Perspektive. Dabei fokussiert sie auf den Zusammenhang zwischen Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt und neuen Digitalisierungsmethoden am Arbeitsplatz, von der Überwachung bis hin zu Tools und Anwendungen der künstlichen Intelligenz. Moore wurde führte für die ILO und die EU umfangreiche Forschungsprojekte zu Beschäftigtenrechten und Digitalisierung durch.