Sebastian Sevignani veröffentlichte einen Aufsatz zum Thema „Informationelle Selbstbestimmung: Privatheit im digitalen Kapitalismus“. Er argumentiert dort, dass es im digitalen Kapitalismus strukturell schlecht um den Schutz privater Daten bestellt ist, da überwachungsbasierte Geschäftsmodelle in der Datenökonomie vorherrschend sind. Der Ruf nach Privatheit erwiese sich aber als Teil des Problems. Die Perspektive informationeller Selbstbestimmung könnte eine Alternative sein, in der sich kommunikative Bedürfnisse der Nutzer_innen nachhaltig befriedigen ließen. Der Aufsatz findet sich in Indes: Zeitschrift für Politik und Gesellschaft 2018 (2): 40–47 und ist auch online verfügbar.