Debatte zur 4-Tage-Woche: Diskussionsbeiträge aus dem ZET

Seit kurzem nimmt die Debatte über die 4-Tage-Woche in Deutschland an Fahrt auf: nachdem Katja Kipping (Parteivorsitzende Die Linke) gefordert hatte, die Kurzarbeitsregelung zur Einführung einer 4-Tage-Woche zu nutzen, forderte auch Jörg Hofmann, Vorsitzender der IG Metall und damit der größten deutschen Einzelgewerkschaft, die Einführung einer 4-Tage-Woche um der Corona-Krise und dem Strukturwandel des Automobilsektors zu begegnen. Diesem Vorschlag gegenüber zeigte sich auch Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales, offen. In dem kürzlich veröffentlichten Policy-Papier „Time for Change: the four-day week as a strategy for unemployment“ des britischen Autonomy-Instituts erörtert ZET-Vorstand Philipp Frey zusammen mit Kolleg*innen Argumente und Vorbilder für die Nutzung von Kurzarbeitsregelungen für die Einführung kollektiver Arbeitszeitverkürzungen. Außerdem werden die Kosten ein solches Modell anhand dreier Wirtschaftszweige beispielhaft vorgerechnet. Was eine Erweiterung der Debatte zu Kurzarbeit und Arbeitszeitverkürzung anbelangt empfehlen wir außerdem den Info-Flyer von Philipp Frey und Christoph Schneider „Freedays for Future“.